Die Papierindustrie. Zukunftssicher.
Die wichtigsten Fakten über die Papierindustrie
10 Gründe für die Papierindustrie
Weil hier mehr drinsteckt,
als man von außen sieht:
Nicht
irgendein
Job.
Sondern Arbeit, die zählt — für Produkte, Prozesse und Zukunft.
Praxisnahes
Lernen.
Mehr als ein Ausbildungsweg.
Technik spielt eine große Rolle.
Nicht nur Produktion.
Der Abschluss ist kein Endpunkt.
Eine Industrie mit mehr Bedeutung, als man auf den ersten Blick sieht.
Die Papierindustrie stellt Produkte her, die im Alltag, im Handel, in der Bildung, in der Hygiene und in vielen technischen Bereichen gebraucht werden – und bietet jungen Menschen dabei unterschiedliche Wege in Ausbildung, Beruf und Weiterentwicklung.
Q&A Elternedition
Ja. Mit Abitur, Fachabitur oder guten Leistungen lässt sich die Ausbildungszeit in der Regel um sechs bis zwölf Monate verkürzen. Über die Verkürzung entscheiden Ausbildungsbetrieb und zuständige Kammer gemeinsam.
Die 128 Werke verteilen sich über ganz Deutschland, mit Schwerpunkten in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen. Für die gewerblichen Berufe brauchst du einen Betrieb in erreichbarer Nähe, weil du täglich dort bist. Die Berufsschule ist bei einigen Berufen überregional, etwa in Gernsbach.
Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Flächentarif der papiererzeugenden Industrie und liegt ab Januar 2026 bei 1.171 Euro im ersten Ausbildungsjahr, ab Oktober 2026 bei 1.187 Euro. Im vierten Ausbildungsjahr sind es 1.359 beziehungsweise 1.378 Euro. Zum Vergleich: Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung liegt 2026 bei 724 Euro im ersten Jahr. Regional gibt es Abweichungen nach oben, in Westfalen sind es ab Januar 2026 bereits 1.204,42 Euro.
Nach dem Tarif der papiererzeugenden Industrie gelten 38 Stunden Regelarbeitszeit, 30 Urlaubstage und ein 13. Monatseinkommen. Auszubildende erhalten zusätzlich Urlaubsgeld
Nein, aber sie schrumpft und verschiebt sich. Nach Zahlen des Verbandes ging die Beschäftigtenzahl in fünf Jahren von 45.600 auf rund 41.000 zurück, Ende 2025 waren 128 Werke in Betrieb statt 152 fünf Jahre zuvor. Der Rückgang betrifft fast vollständig grafische Papiere, also Druck- und Schreibpapier, deren Produktion 2025 um 16,7 Prozent fiel. Verpackungspapiere legten im selben Jahr um 1,8 Prozent zu, technische und Spezialpapiere um 1,3 Prozent. Wer heute einsteigt, arbeitet mit hoher Wahrscheinlichkeit an Verpackung, Hygiene oder Spezialpapier, nicht an Zeitungsdruckpapier
Die Übernahmechance sind signifikant höher als in anderen Branchen