Du arbeitest daran, Industrie nachhaltiger zu machen.
Als Umwelttechnologe / Umwelttechnologin in der Papierindustrie steuerst und überwachst du die Wasserkreisläufe der Fabrik. Du reinigst die gewaltigen Mengen an Abwasser in werkseigenen Hochleistungskläranlagen, bereitest Frischwasser für die Produktion auf und sorgst dafür, dass wertvolle Rohstoffe wie Fasern und Streichfarben zurückgewonnen werden.
Deine Fähigkeiten und Interessen
Du verstehst chemische Reaktionen und führst Laboranalysen wie pH-Wert oder Schadstoffbelastung präzise durch.
Neben den Reagenzgläsern bedienst du computergestützte Leitstände sowie Pumpen, Filter und Rechenanlagen.
Du trägst die Verantwortung dafür, dass keine Schadstoffe in die Natur gelangen und Umweltgesetze eingehalten werden.
Was erwartet dich?
Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft werden in der Industrie immer wichtiger.
Oft angelehnt an den Chemie-Tarif.
Du hast einen Mix aus drei sehr unterschiedlichen Arbeitsumgebungen.
Gernsbach
1 Standort auf der Karte.
Ja. Bis Juli 2024 hieß er Fachkraft für Abwassertechnik. Seit dem 1. August 2024 lautet die Bezeichnung Umwelttechnologin beziehungsweise Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung. Mit der Umbenennung wurde die Ausbildungsordnung inhaltlich neu geordnet, mit mehr Gewicht auf Digitalisierung und Regenwasserbewirtschaftung.
An den Klärbecken und Schlammanlagen ja. Geruchsunempfindlichkeit ist eine echte Voraussetzung, keine Nebensache. Der übrige Teil der Arbeit findet im Labor und am computergestützten Leitstand statt.
In der Papierindustrie geht es nicht nur um Reinigung, sondern um Kreislauf. Du gewinnst Fasern und Streichfarben zurück, die sonst verloren wären, und die Anlage ist Teil der Produktion, nicht nur ihr Abschluss. Der Beruf existiert auch im öffentlichen Dienst, dort mit anderem Schwerpunkt.
Er steuert und überwacht die Wasserkreisläufe der Fabrik. Dazu gehört, das Abwasser in werkseigenen Kläranlagen zu reinigen, Frischwasser für die Produktion aufzubereiten und wertvolle Rohstoffe wie Fasern und Streichfarben zurückzugewinnen.
Eine gute mittlere Reife.
Drei Jahre, dual, mit einer gestreckten Prüfung in zwei Teilen. Der erste Ausbildungsabschnitt umfasst zwölf Monate gemeinsame Kernqualifikation, danach folgt die Fachqualifikation.
Mehr drauf als Papier.
Eine Initiative der Landesarbeitgeberverbände
der Papier- und Zellstoffindustrie im Verband
DIE PAPIERINDUSTRIE e. V.