Industriekaufmann / Industriekauffrau

Du organisierst, planst und hältst den Betrieb zusammen.

Ausbildung Feste Arbeitszeiten Abitur
Industriekaufmann / Industriekauffrau
3 Jahre Ausbildung
Abitur, Fachabitur, Realschulabschluss Sehr guter Realschulabschluss, Fachabitur oder Abitur
Deine Skills Du arbeitest in der Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau alle paar Monate in einer anderen Abteilung. Gefragt ist weniger Spezialwissen als die Fähigkeit, dich schnell in neue Aufgaben und neue Teams zu denken.
Was wir tun Industriekaufmann / Industriekauffrau

Als Industriekaufmann oder Industriekauffrau bist du ein echter Allrounder in den betriebswirtschaftlichen Abläufen des Unternehmens. Du arbeitest in verschiedenen Abteilungen: Im Einkauf vergleichst du Preise für Zellstoff oder Energie und handelst Verträge aus. Im Marketing und Vertrieb betreust du Kunden, kalkulierst Preise und nimmst Aufträge entgegen. In der Materialwirtschaft planst du, wann welche Rohstoffe geliefert werden müssen, damit die Produktion niemals stillsteht. Auch das Finanzwesen und die Personalabteilung gehören zu deinem Einsatzgebiet, wo du Rechnungen buchst, Kosten analysierst oder dich um die Anliegen der Mitarbeiter kümmerst.

Ausbildung Feste Arbeitszeiten Abitur

Was du
mitbringen solltest.

Deine Fähigkeiten und Interessen

Zahlen einordnen

Du rechnest aus, was eine Tonne Zellstoff kosten darf, damit die Kalkulation am Ende aufgeht. Wichtiger als schnelles Rechnen ist, dass du merkst, wenn ein Ergebnis nicht stimmen kann.

Verhandeln

Du sitzt Lieferanten und Kunden gegenüber, die das länger machen als du. Gefragt ist, dass du deine Position vorbereitet hast und sie ruhig vertrittst, auch wenn Druck aufgebaut wird.

SAP und Excel

Beides lernst du im Betrieb, Vorkenntnisse braucht niemand. Du solltest aber Lust haben, dich in Software einzuarbeiten, in der die Zahlen des gesamten Werks zusammenlaufen.

Genau arbeiten

Ein Zahlendreher in der Preiskalkulation fällt oft erst auf, wenn der Vertrag unterschrieben ist. Wer zweimal hinschaut, bevor etwas rausgeht, ist in diesem Beruf richtig.

Mit allen reden können

Du bist die Verbindung zwischen Schichtleitung, Einkauf und Geschäftsführung. Du solltest mit dem Meister an der Papiermaschine genauso klarkommen wie mit dem Lieferanten am Telefon.

Und was du bekommst

Was erwartet dich?

Kein Schichtdienst

In einem Werk, das rund um die Uhr läuft, arbeitest du in der Regel zu festen Bürozeiten. Wochenendarbeit ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Ein Abschluss, der überall gilt

Die Ausbildung ist branchenübergreifend anerkannt. Wenn du in fünf Jahren nicht mehr in der Papierindustrie arbeiten willst, nimmt dich jedes Industrieunternehmen mit diesem Zeugnis.

Bezahlung nach Tarif

Die Papierindustrie zahlt nach Flächentarif, auch im kaufmännischen Bereich. Was du verdienst, hängt nicht davon ab, wie gut du verhandelt hast.

Ein Netzwerk im ganzen Werk

Nach drei Jahren kennst du Leute in jeder Abteilung, von der Produktionsplanung bis zur Buchhaltung. Das ist die Grundlage dafür, dass du später intern weiterkommst.

Der Weg nach oben ist offen

Nach der Ausbildung kannst du zum Betriebswirt weitermachen oder berufsbegleitend studieren. Viele Führungskräfte in der Branche haben genau so angefangen.

Mache deine Ausbildung. Hier oder da.

Betriebe, in denen du die Ausbildung zum / zur Industriekaufmann / Industriekauffrau machen kannst.

Zülpich · Gernsbach · Hoya

3 Standorte auf der Karte.

Häufige Fragen

Was wichtig ist zu wissen

Mehr drauf als Papier.

Eine Initiative der Landesarbeitgeberverbände
der Papier- und Zellstoffindustrie im Verband
DIE PAPIERINDUSTRIE e. V.