Du sorgst dafür, dass Maschinen, Elektronik und Systeme perfekt zusammenspielen.
Als Mechatroniker in der Papierindustrie bist du das Bindeglied zwischen Mechanik, Elektronik und Informatik. Du hältst die hochautomatisierten Papiermaschinen und Industrieanlagen am Laufen, behebst Störungen im laufenden Betrieb, programmierst Steuerungsanlagen (SPS) und baust neue Anlagenteile auf.
Deine Fähigkeiten und Interessen
Du liest Schaltpläne, Pneumatik- und Hydraulikpläne flüssig und verstehst, wie sie zusammenhängen.
Das Spektrum reicht vom millimetergenauen Justieren schwerer Bauteile bis zum Programmieren von Steuerungssoftware.
Wenn eine Papiermaschine steht, zählt jede Minute. Du grenzt den Fehler systematisch und unter Zeitdruck ein.
Was erwartet dich?
Du arbeitest an Anlagen auf dem aktuellen Stand der Automatisierung.
Der Weg steht dir nach der Ausbildung offen.
Günzach
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Sie gilt als anspruchsvoll, weil du im Grunde zwei Berufe gleichzeitig lernst, Elektronik und Mechanik, und die Berufsschule entsprechend theorielastig ist. Machbar ist sie trotzdem: Nach Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung haben 2023 rund 97 Prozent der Mechatroniker-Auszubildenden ihre Abschlussprüfung bestanden.
Der Industriemechaniker verantwortet die Mechanik, also Walzen, Getriebe, Pumpen und Transportsysteme, und fertigt bei Bedarf Ersatzteile selbst. Der Mechatroniker deckt zusätzlich Elektronik und Steuerungstechnik ab. Dafür ist die Zugangshürde höher und die Berufsschule theoretischer.
Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder zum Industriemeister, alternativ ein Ingenieurstudium.
Er verbindet Mechanik, Elektronik und Informatik an einer Anlage. Konkret heißt das: hochautomatisierte Papiermaschinen am Laufen halten, Störungen im laufenden Betrieb beheben, Steuerungen programmieren und neue Anlagenteile aufbauen.
Eine gute mittlere Reife. Das ist die höchste Zugangshürde unter den technischen Ausbildungsberufen der Branche.
Dreieinhalb Jahre, dual. Mit Abitur, guten schulischen Leistungen oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung ist eine Verkürzung um bis zu einem Jahr möglich, über die Betrieb und IHK gemeinsam entscheiden.
Mehr drauf als Papier.
Eine Initiative der Landesarbeitgeberverbände
der Papier- und Zellstoffindustrie im Verband
DIE PAPIERINDUSTRIE e. V.