Du hältst Maschinen fit und Prozesse in Bewegung.
Als Industriemechaniker / Industriemechanikerin in der Papierindustrie bist du der Experte für die mechanische Zuverlässigkeit der Produktionsanlagen. Du montierst tonnenschwere Walzen, hältst Getriebe, Pumpen und Transportsysteme instand, fertigst bei Bedarf Ersatzteile selbst an und sorgst dafür, dass die mechanischen Komponenten der Papiermaschine ineinandergreifen.
Deine Fähigkeiten und Interessen
Du beherrschst Metallbearbeitung: Drehen, Fräsen, Feilen, Schweißen.
Du liest technische Zeichnungen, Montage- und Pneumatikpläne fehlerfrei und setzt sie um.
Das Bewegen, Justieren und Montieren massiver Maschinenteile erfordert Kraft und Ausdauer.
Was erwartet dich?
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Die Papierindustrie zahlt nach Flächentarif. Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung liegt bei 724 Euro. Dazu kommen 30 Urlaubstage und ein 13. Monatsgehalt.
Wenn ein Ersatzteil für eine 30 Jahre alte Walze nicht mehr lieferbar ist, stellst du es selbst her.
Nach der Ausbildung kannst du den Industriemeister Metall oder den staatlich geprüften Techniker anschließen.
Wenn eine Walze blockiert, hängt die gesamte Fabrik an deinem Handgriff.
Metallberufe werden in jeder Industrie gebraucht. Wenn du in fünf Jahren nicht mehr in der Papierindustrie arbeiten willst, nimmt dich jeder Produktionsbetrieb.
Jannik, 17 · Industriemechaniker / Industriemechanikerin
Günzach · Zülpich · Gernsbach · Diemelstadt-Wrexen · Hoya
5 Standorte auf der Karte.
Ja. Schichtarbeit und Rufbereitschaft auch am Wochenende gehören dazu, weil Maschinenschäden nicht nach Feierabend fragen. Wenn eine Walze blockiert, steht die gesamte Produktion.
Nicht vorher. Metallbearbeitung wie Drehen, Fräsen, Feilen und Schweißen lernst du in der Ausbildung. Handwerkliches Interesse solltest du mitbringen, Vorkenntnisse nicht.
Er verantwortet die mechanische Zuverlässigkeit der Produktionsanlagen. Dazu gehört, tonnenschwere Walzen zu montieren, Getriebe, Pumpen und Transportsysteme instand zu halten und Ersatzteile bei Bedarf selbst anzufertigen.
Deutlich körperlich. Du bewegst, justierst und montierst massive Maschinenteile, arbeitest regelmäßig kniend oder über Kopf in der Maschine und hast mit Ölen, Fetten und Metallspänen zu tun. Dazu kommt das feucht-warme Klima einer Papierfabrik.
Dreieinhalb Jahre Regelausbildungszeit, dual, mit IHK-Abschluss. Eine Verkürzung ist bei entsprechenden Vorleistungen möglich.
Mehr drauf als Papier.
Eine Initiative der Landesarbeitgeberverbände
der Papier- und Zellstoffindustrie im Verband
DIE PAPIERINDUSTRIE e. V.